Neue Regeln bei der Einspeisung von Solarstrom
Neue Regeln bei der Einspeisung von Solarstrom
Einladung zur Informationsveranstaltung über das neue Stromgesetz/Umgang mit PV- Storm
Die Energiewende ist in vollem Gang. Solaranlagen boomen und liefern immer mehr erneuerbaren Strom. Eine positive Entwicklung, die auf unsere Energie- und Klimaziele einzahlt. Doch wenn an sonnigen Mittagen alle Solaranlagen gleichzeitig Strom einspeisen, entstehen Leistungsspitzen, die das Stromnetz an seine Grenzen bringen. Es herrscht sozusagen Stau im Netz.
Damit der Solarausbau weitergehen kann, braucht es rasch einfach umsetzbare Lösungen, die das Netz entlasten. Im neuen Stromgesetz, dem die Stimmbevölkerung 2024 mit rund 70 Prozent zugestimmt hat, sind dafür geeignete Massnahmen vorgesehen. Die neue Regelung der Solarstromeinspeisung gehört dazu und wird ab 1. Januar 2026 schweizweit umgesetzt. Damit lassen sich Leistungsspitzen brechen, sodass das bestehende Netz effizienter genutzt wird und unnötige Kosten für den Netzausbau vermieden werden können.
Die neue Regelung der Solarstromeinspeisung sorgt grundsätzlich für mehr Platz im Schweizer Stromnetz und schafft damit Kapazität für tausende neue Solaranlagen. Der einzelne Solaranlagenbesitzer ist davon kaum betroffen, weil bei einer eingeschränkten Einspeiseleistung von 70 Prozent maximal 3 Prozent seines Jahresertrags nicht eingespeist werden können, die gemäss Stromgesetz nicht entschädigt werden müssen. Anlagebesitzerinnen und -besitzer können mit dieser Energie aber Warmwasser erzeugen, das Auto laden oder immer häufiger die Klimaanlage betreiben. Nur wenn im Gebäude keine Anlagen durch ein Energiemanagementsystem gesteuert werden, könnte dieser kleine Teil der Energie für den Produzenten verloren gehen.
Merkblatt «Was Anlagenbesitzer:innen wissen müssen»
Video «Netzdienliche Einspeiseregelung: Ist meine Anlage betroffen?»
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